Musik war für mich schon immer mehr als Hintergrundgedüdel. Sie war mein Safe Space, schon lange bevor ich wusste, dass ich einmal Sängerin werde.
Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind stundenlang am Klavier saß und das Gefühl hatte, in einer ganz anderen Welt zu sein. Wenn mich früher jemand gefragt hat, ob ich einmal Sängerin werden will, habe ich meistens gesagt: „Das muss nicht. Ich schaue einfach mal wie weit ich komme“.
Mein Ziel war nie ein bestimmter Karriereweg. ich wollte einfach immer einen Schritt weiter kommen und jetzt, fast 10 Jahre später, bin ich tatsächlich hauptberuflich Sängerin.
Ich will heute, dass Gäste auf dem Heimweg sagen „boah, das hat mich echt gepackt“ und deshalb will ich nicht einfach nur plump Lieder runterrattern, die ich auswendig kann, denn dann denkt auch niemand mehr darüber nach was als nächstes passiert, sondern genießt einfach den Moment.
Fotograf vor der Trauung zum Brautpaar, 2023
Wenn ich ganz ehrlich bin: ich war schon immer ein sehr emotionaler Mensch und war schon immer die Erste, die bei Filmen geweint hat. Ich liebe und lebe die Melancholie. Als ich mit 14 Jahren meine erste Gesangsstunde hatte, hat mich meine Lehrerin ein paar Monate später auf eine Hochzeit mitgenommen. Ich sollte dort mit ihr gemeinsam ein Lied zur Trauung singen.
Als ich das tat, hat sich alles richtig angefühlt, ich war auf einmal nicht mehr das „traurige Mädchen“, das im Kinderzimmer singt, sondern auf einmal die Hochzeitssängerin, die die Gäste bei der Trauung weinen lässt.
Ein paar Jahre später habe ich angefangen zu verstehen, wie sehr Musik die Stimmung einer Hochzeit verändern kann. Nicht nur während der Trauung, sondern über den ganzen Tag hinweg.
Heute erstelle ich musikalische Ganztageskonzepte für Hochzeiten und habe ein eigenes Team aus SängerInnen, MusikerInnen & DJs.
Dass eine Playlist abzuspielen nichts mit einem DJ oder Live-Musik zu tun hat, muss ich euch wahrscheinlich nicht erzählen.
Ich sage meinen Paaren immer: „Die Songs für eure Trauung & euren Hochzeitstanz sind die wichtigsten der ganzen Hochzeit“. Aber nicht nur, weil es die emotionalsten Momente sind. Sondern weil Musik die Macht hat, euch Jahre später sofort wieder in diesen Augenblick zu katapultieren.
Ihr werden irgendwann an einem random Mittwoch im Supermarkt stehen und plötzlich läuft euer Einzugslied. Dann steht ihr da mitten in der Gemüseabteilung und werdet wieder genau wissen, wie sich dieser Moment angefühlt hat, wie ihr euch angeschaut habt, wie aufgeregt ihr wart. Diese Songs werdet ihr NIEMALS vergessen.
Neben meinen Hochzeiten veröffentliche ich unter dem Namen „Ena Kinderlieder“ eigene Kinderlieder und arbeite mit einem Produzenten und MusikerInnen aus der Berliner Musikszene zusammen. Das Projekt startete im Mai 2025 und hat mittlerweile 4 Millionen Streams und über 50.000 Menschen auf Instagram erreicht.
Ich liebe beides, Das Schreiben eigener Musik und diese echten, emotionalen Momente auf Hochzeiten.
Gerade in Berlin begegnet man unglaublich vielen talentierten KünstlerInnen. menschen die Songs schreiben, auf der Bühne stehen und Musik zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht haben. Und vielleicht liebe ich Hochzeiten genau deshalb so sehr.
Weil es hier nicht um Perfektion oder Selbstdarstellung geht. Sondern darum zu überlegen, wie ich es schaffe, dass mein Brautpaar die Hochzeit bekommt, die sie sich wünschen.
Deshalb fühlt sich für mich keine Hochzeit nach „einfach nur Auftritt“ an. Sondern jedes Ma nach einer ganz eigenen Geschichte.
Grundsätzlich – ja! Und es muss nicht immer ein klassischer Love-Song sein. Wichtig ist, dass es für euch ein emotionaler Banger ist – ein Lied, das euch verbindet, Erinnerungen weckt oder einfach perfekt zu eurem Moment passt. Egal ob Pop, Rock oder etwas völlig Unerwartetes: Ich arrangiere euren Song so, dass er live magisch klingt.
Musik ist nichts, das man „später irgendwann“ planen sollte. Wenn ihr sicherstellen wollt, dass ich an eurem Datum verfügbar bin, lohnt es sich, so früh wie möglich anzufragen. Wer wartet, riskiert, dass der Wunschtermin längst vergeben ist.
Diese Sorge haben viele Paare – dass es zwar schön wird, aber nichts auslöst. Genau deshalb ist Live-Musik so entscheidend: Sie entsteht im Moment, reagiert auf die Stimmung und verstärkt das, was gerade passiert. Tränen, Gänsehaut, Lächeln – all das kommt nicht von einer Playlist, sondern weil Musik echt gefühlt wird.
Manchmal fließen Tränen schon beim ersten Ton oder es wird minutenlang gelacht, bevor es weitergeht – und genau das macht diese Momente so einzigartig. Emotionen gehören nicht gedämpft, sondern gefeiert. Wenn ihr euch fallen lasst, schenkt ihr euch und euren Gästen Erinnerungen, die viel kraftvoller sind als jeder „perfekte“ Ablaufplan.
Der Sektempfang ist der erste Moment, in dem ihr wirklich durchatmen und eure Gäste begrüßen könnt. Gerade da entscheidet sich, ob eine lockere, fröhliche Stimmung entsteht – oder ob es sich nach Warten anfühlt.
Meine Antwort: ein ganz klares Ja.
Das macht eine Hochzeit so besonders: Hier treffen Generationen und Welten aufeinander – vom Kind bis zu Oma und Opa, und jeder ist gleich wichtig. Mit Live-Musik lassen sich all diese Menschen verbinden. Ich gestalte den musikalischen Rahmen so, dass sich jeder abgeholt fühlt – mal emotional, mal fröhlich, mal zum Mitschunkeln. Dadurch entstehen die schönsten Gespräche und Momente zwischen euren Gästen.
Sobald ihr mich gebucht habt, fast um nichts mehr. Ihr sagt mir eure Liedwünsche für die Trauung, wir besprechen den Ablaufplan – und den Rest übernehme ich. Technik, Aufbau, Abläufe, Koordination: das ist mein Part. Ihr dürft euch einfach darauf verlassen, dass alles läuft, und euren Tag ganz bewusst genießen.